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Freitag, 17. Oktober 2014

REK - Free Church of England / Brasilien Nachrichten

Nachrichten - Besuch aus “Übersee"
Traditionsverbundene Anglikaner aus Deutschland und Lateinamerika bei der Free Church of England.


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Vom 27. September bis 1. Oktober besuchte eine Delegation der Reformierten Episkopalkirche ihre englische Schwesterkirche, die Free Church of England. Die Free Church of England und die nordamerikanische Mutterkirche der Reformierten Episkopalkirche (die Reformed Episcopal Church) haben ihre historischen Wurzeln in der Opposition vieler anglikanischer Geistlicher und Laien gegen romanisierende Tendenzen in der anglikanischen Kirche im Nachgang der sogenannten Oxford-Bewegung: Die reformiert-episkopalen Gründerväter wandten sich insbesondere gegen eine einseitige Annäherung der anglikanischen Kirche an die im Tridentinum und Ersten Vatikanum definierten Sonderlehren der römisch-katholischen Kirche und deren liturgische Praxis, ohne dabei natürlich die traditionelle anglikanische Hochschätzung der frühen Kirchenväter und der ersten vier Ökumenischen Konzilien über Bord zu werfen.



Bischof Gerhard Meyer reiste in Begleitung zweier weiterer Geistlicher der Reformierten Episkopalkirche des Bistumsrats: des stellvertretenden Vorsitzenden, Pfarrer Michael Winkler und des Sekretärs Diakon Dr. Frederik Herzberg (Ökumenebeauftrag-ter der REK). Auf dem Programm stand zunächst die Predigt von Bischof Gerhard Meyer am 28. September in St Andrew's Church, Bentley, Walsall (bei Birmingham). Hierbei handelt es sich um die florierende Gemeinde von Bischof Paul Hunt, dem Bischof der südenglischen Diözese der Free Church of England.


Am Abend nahm Bischof Meyer als Co-Konsekrator an der Regularisierung der Bischofsweihe von Bischof Josep Rossello im Rahmen einer Eucharistiefeier in St Andrew's teil (mit Bischof John Fenwick als Hauptkonsekrator und Bischof Paul Hunt als weiterem Co-Konsekrator). Diakon Dr. Herzberg der deutschen Delegation verlas das Evangelium.



Es handelt sich bereits um die zweite Bischofsweihe, an der Bischof Gerhard Meyer beteiligt war; die erste war die Konsek-ration von Bischof Jasmin Milic´, welcher der reformiert-episkopalen Jurisdiktion in Kroatien und Serbien vorsteht. Die Ordinationen und Konsekrationen der Free Church of England werden von der Church of England nicht nur im Hinblick auf ihre sakramentale Gültigkeit, sondern auch staatskirchenrechtlich (unter dem Overseas and Other Clergy Measure 1967) anerkannt. Alle genannten Bischöfe stehen sowohl in der anglikanischen Sukzession als auch in der altkatholischen Sukzession der Kirche von Utrecht; die Bischöfe Fenwick und Hunt stehen zusätzlich in der syrisch-orthodoxen Sukzession der indischen Thozhiyur-Kirche.



Am 29. und 30. September schlossen sich Gespräche der deutschen Delegation mit Bischof Dr. John Fenwick, dem Leitenden Bischof der Free Church of England (zugleich ein ausgewiesener Liturgiewissenschaftler, Kirchenhistoriker und Ökumeniker), sowie Bischof Paul Hunt, dem Diözesanbischof für Südengland, und eben Bischof Josep Rossello an. Unter anderem ging es um den kirchenrechtlichen Status der brasilianischen Auslandsgemeinden und Möglichkeiten einer engeren, auch kirchenrechtlich formalisierten und somit langfristig angelegten, Verbindung von Reformierter Episkopalkirche und Free Church of England. Perspektivisch wurde sogar die Frage erörtert, ob die Free Church of England Auslandsdiözesen einrichten könnte, die zwar nur eingeschränkte Repräsentation in der Convocation, der Synode der Free Church of England, genießen, dafür aber das Recht zur Beibehaltung ihrer internen kirchenrechtlichen und liturgischen Bräuche erhalten. Diese Überlegungen wurden auch dem kir-chenrechtlichen Ausschuss der Free Church of England berichtet. Darüber hinaus wurde über einen weitergehenden Konvergenz-prozess, der die Reformed Episcopal Church in North America ebenso wie die Union von Scranton (Polish National Catholic Church in Nordamerika sowie Nordisch-Katholische Kirche in Skandinavien, Deutschland, Frankreich und Ungarn) gesprochen.



Ferner wurde intensiv über die Identität eines bibeltreuen, traditionsverbundenen Anglikanismus diskutiert. Bischof John Fenwick erinnerte an das Leitziel der Reformatoren und ihrer Schüler (z.B. Bischof Lancelot Andrewes, 1555-1626) sowie auch der Gründer von Free Church of England und Reformed Episcopal Church, die "primitive Church", also das Ideal der frühen unge-teilten Kirche der ersten fünf Jahrhunderte, wiederherzustellen. Er wies zugleich darauf hin, dass insbesondere das Wissen der Reformatoren über diese Epoche aufgrund der damaligen Quellenlage deutlich geringer war als unser heutiger Kenntnis-stand. Er schlug daher vor, auch Bekenntnisschriften wie die 39 Artikeln im Kontext ihrer Entstehung zu lesen und sich stärker am eigentlichen Leitziel der Reformatoren, eben der Wiederherstellung der frühen ungeteilten Kirche, als am Wortlaut der 39 Artikel zu orientieren.



Eine derartige Fundamentaltheologie hat erhebliche Konsequen-zen für alle Aspekte des kirchlichen Lebens, aber insbesondere auch für weitere ökumenische Bemühungen und möglicherweise gar das Erreichen von Lehrübereinstimmung mit den Ostkirchen. Deren Überlieferung kommt dann nämlich schon aus rein histori-schen Gründen in vielen Fällen normativer Charakter zu. In die-sem Zusammenhang mag man an die Worte des Leiters des Außenamts der Russisch-Orthodoxen Kirche, Metropolit Hilarion (Alfejew) von Wolokolamsk, gegenüber einer Delegation der Evangelischen Kirche in Deutschland im Dezember 2012 in Rostow am Don erinnern. Er äußerte die Hoffnung, dass sich die Führung der evangelischen Kirchen Europas einst wieder an den Reformatoren orientieren wird, „deren Motiv nicht die Liberalisierung der Kirche gewesen ist, sondern im Gegenteil, der Eifer, der Kirche mehr Strenge und Treue gegenüber der apostolischen Tradition zu vermitteln“. Abends wurde in der deutschen Delegation noch über die angloirische Mission im Mitteleuropa des 7. und 8. Jahrhunderts diskutiert und darüber, inwieweit das Wirken des hl. Bonifatius und seiner Schüler als Vorbild für heutige traditionsverbundene anglikanische Mission im deutschsprachigen Raum gelten können.





Der Schlusspunkt war am 1. Oktober die Teilnahme der deutschen und brasilianischen Delegationen als Beobachter am General Council der Free Church of England, dem kleineren der beiden synodalen Gremien dieser Kirche, in Shallowford House, einem Tagungshaus der Church of England Diocese of Lichfield. Die Vertreter der Reformierten Episkopalkirche zogen ein positives Resumé. Der Besuch habe sich ausgezeichnet durch herzliche Gastfreundschaft, verbunden mit aufrichtigem, ernsthaftem theologischen und kirchenrechtlichen Diskurs, und nicht zuletzt authentischer Gemeinschaft im Gebet zum wahren, dreifaltigen, in Christus Mensch gewordenen, Gott.



Ein Gegenbesuch der Free Church of England ist geplant für den Reformationstag bzw. den Vorabend des Allerheiligengedenk-tags, wenn das Ordenshaus des Stephanusordens der Reformier-ten Episkopalkirche in Schwarzenborn feierlich eröffnet werden soll. Ein Presbyter der Free Church of England, der zugleich auch als Priester in der Church of England wirkt, wird in Vertretung von Bischof John Fenwick ein Grußwort überbringen.



Der Besuch der Reformierten Episkopalkirche hat sich in einer besonders interessanten Phase der Geschichte der Free Church of England ereignet, wie gerade auch während der Beratungen des General Council deutlich geworden ist. Die Free Church of England ist derzeit dabei, das historische Allgemeine Gebetbuch in der Fassung von 1662 (sowie ausgewählte Liturgien, insbesonde-re die eucharistische, aus der nordamerikanischen Rezension von 1928) für den kirchlichen Gebrauch wieder zuzulassen, nachdem sie bisher das stärker reformiert geprägte Allgemeine Gebetbuch der Synode der Protestantischen Episkopalkirche der Vereinigten Staaten von 1785 verwendet hatte. Auch wird erwogen, die histo-rischen 39 Artikel in der Fassung von 1571 statt den gegenwärtig in der Free Church of England gültigen abgeänderten 39 Artikeln wieder zu ihrem Recht kommen zu lassen.



Damit würde die Free Church of England einen Prozess nachvollziehen, welchen ihre nordamerikanische Schwesterkirche, die Reformed Episcopal Church in North America, und auch die deutsche Reformierte Episkopalkirche bereits zu Beginn des letzten Jahrzehnts (2003) abgeschlossen hat. Nicht zuletzt dem gegenwärtigen Leitenden Bischof John Fenwick ist diese Rück-kehr zu den Wurzeln der englischen Reformation ein Herzensan-liegen, auch im Hinblick auf die guten ökumenischen Beziehun-gen zu den traditionsverbundenen altkatholischen Kirchen der Union von Scranton und den orientalisch-orthodoxen Kirchen.

Dienstag, 5. November 2013

Significance of GAFCON for Reformed Episcopal Church - Wichtigkeit von Gafcon für die REK



Last week, IRD’s Barton Gingerich had the opportunity to sit down with the Rt. Rev. David Hicks, bishop of the Diocese of the Northeast and Mid-Atlantic of the Reformed Episcopal Church (REC). This is Part 1 of a two-part series.





IRD: In your own words, could you describe the significance of GAFCON, both for Anglicanism globally and for the Reformed Episcopal Church, in which you are a bishop?

Bishop David Hicks: GAFCON is important because it is an opportunity for mutual support and encouragement in the Anglican Communion among those who are faithful to the Gospel message of Jesus Christ and who are concerned about several things that are at work in the world and in the Anglican Communion that threaten to inhibit the Gospel message from being clearly proclaimed. We had the opportunity for fellowship, for learning from one another.

For the Reformed Episcopal Church it’s significant because it demonstrates that we are serious about participating in the larger Anglican context and to be a contributor to what is developing on the worldwide scene. Of course that all comes about because we are a jurisdiction within the Anglican Church in North America (ACNA).

IRD: Why were you in particular invited to GAFCON? What were your duties and tasks during the conference?

BDH: The College of Bishops of the ACNA, by virtue of being bishops of the Church, are invited to GAFCON, so I was there in that capacity. The responsibilities were to participate in the discussions and the gatherings that were there. As bishop, I was part of the meeting of the entire group of bishops who met in the cathedral on one day. But the rest of the time, I did what the other delegates did and participated in the mini-conferences and the work that was done on the statement at the end of GAFCON as well.

IRD: I noticed that GAFCON focused on a re-evangelization of the West. What can you tell us about that? What are some of your hopes and plans on this front?

BDH: As you know, the reason for the first GAFCON in 2008 was in response to certain actions and movements going on the western church that were deemed again to be something as an impediment to the clear proclamation of the Gospel. So it’s been recognized that there are certain issues facings the western church that, in some circles, have undermined the credibility of the Church and the Gospel being preached in those areas—that something needs to be done in terms of addressing these issues.

It’s also been recognized that the western church, as far as church attendance goes (we could say on some level fervency and evangelism and things related to that) are waning, whereas in the Global South being planted at a dramatic rated, church attendance is dramatically higher there than it is in the West. So there’s something going on there in the Global South that is to be emulated and learned from by the western church. And so, I think everyone at GAFCON has recognized there are things that the Global South can do to help us as we try to wrestle with our culture and doing evangelism and the work of the church.

IRD: Is there something in particular in the Global South that you noticed visiting—I don’t know how much of a chance you had to see kind of what goes on over there—that struck you as very different from the West that we could possibly learn from, glean from, or practice?

BDH: Yeah, I attended the conference on re-evangelization of the West, so that was really informative on this topic. It seems to me that the Global South is much more adept at giving its testimony to witness for the Gospel and to stand for Christ in a way that is not afraid of being marginalized or disliked or even for hostility directed back at it. I think in the West our culture has put us in a place where we are often afraid to speak boldly, to make the exclusive claims of the Gospel, and to present Jesus Christ in a very straightforward way because we want to be accepted. We don’t want to be considered off the wall or somehow intolerant or any of the other adjectives which go along with that. And so I’m convinced that the Global South has something to teach us: to be unashamed in standing for Christ and the Gospel, and not being concerned about the reception that will be received from our culture.

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Freitag, 11. Oktober 2013

HOHER BESUCH AUS NORDAMERIKA

Traditionsverbundene Altkatholiken und Anglikaner feiern Heiliges Abendmahl in Franken. Kommt bald ein konservatives Bonn Agreement?

 

Am Samstag, den 5. Oktober 2013, hat der Leitende Bischof der Polish National Catholic Church, Bischof Dr. Anthony Mikovsky, auf Einladung der Christ-Katholischen Kirche (Administratur der Nordisch-Katholischen Kirche in Deutschland) eine öffentliche Eucharistiefeier in der Alten Kirche Wernfeld bei Karlstadt am Main zelebriert. Bischof Gerhard Meyer und zwei weitere Geistliche der Reformierten Episkopalkirche (Anglikanische Mission in Deutschland) haben daran teilgenommen.





Im Anschluss fand eine
ökumenische Begegnung statt,
an der neben Bischof Dr. Mikovsky
und den Vertretern der Reformierten Episkopalkirche (Bischof Gerhard Meyer,
Priester Gerhard Kirchgeßner, Diakon Prof. Dr. Frederik Herzberg) sowie Bischof Dr. Roald Flemestad von der Nordisch-Katholischen Kirche und Pfarrer Robert M. Nemkovich Jr. (Ökumenebeautragter der Polish National Catholic Church) und
Generalvikar Pfr. Klaus Mass (Christ-Katholische Kirche) beteiligt waren.






Bischof Dr. Mikovsky, Bischof Meyer,  Bischof Dr. Flemestad 






Die Polish National Catholic Church ist die weltweit größte altkatholische Kirche. Sie musste die Utrechter Union der Altkatholischen Kirchen im Jahr 2003 verlassen, da sie deren Neuerungen in Glaube, Kirchenverfassung und Ethik (ein heterodoxer Offenbarungsbegriff, die Ordination von Frauen zum Priesteramt und die sakramentale Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften) nicht mittragen konnte und daher die Sakramentengemeinschaft verweigerte.
Die Nordisch-Katholische Kirche ist aus dem hochkirchlichen Flügel der lutherischen Staatskirche Norwegens hervorgegangen, steht seit 2011 in Kirchengemeinschaft mit der Polish National Catholic Church (durch die Union von Scranton) und hat 2012 eine Administratur in Deutschland, eben die Christ-Katholische Kirche, eröffnet.




Nach den Visitationen der Gemeinden der Nordisch-Katholischen Kirche wird Bischof Dr. Mikovsky auch die Free Church of England, die mit der Reformierten Episkopalkirche seit mehr als 130 Jahren in Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft steht, besuchen.

Altkatholiken und Anglikaner teilen eine lange Geschichte ökumenischer Verbundenheit. Zwischen Utrechter Union und Anglikanischer Kirchengemeinschaft besteht eine Sakramentengemeinschaft seit der Bonner Übereinkunft von 1931, also aus der Zeit vor den gravierendsten Änderungen am „Glauben, der ein für allemal den Heiligen überliefert worden ist” (Judasbrief 3) in diesen beiden Konfessionsbünden.




Abt Michael Maier und  Dr. Frederik .Herzberg

Theologisch konservative Anglikaner, zu denen
insbesondere auch die Reformierte Episkopalkirche
(mit Gemeinden in Nordamerika, Deutschland
und Kroatien) und ihre englische
Schwesterkirche zählen, erwägen eine analoge
Übereinkunft mit traditionsverbundenen
Altkatholiken, wie sie zuvörderst von der
Polish National Catholic Church vertreten werden.

Die Reformierte Episkopalkirche steht in
Kanzel- und Abendmahlsgemeinschaft mit den
glaubenstreuen Kirchenprovinzen der Anglikanischen Kirchengemeinschaft, zu denen auch die
 — gemessen an der Zahl  aktiver Mitglieder —
größte Provinz der Anglikanischen Kirchengemeinschaft,
die Kirche von Nigeria, gehört.


Montag, 1. Oktober 2012


Leserbrief zum Beitrag

350 Jahre Book of Common Prayer

                     — eine erweckliche Liturgie

von Pfr. Prof. Dr. Samuel Leuenberger (DIAKRISIS 3-2012).


Das Allgemeine Gebetbuch in Deutsch - Teil einer Gesamtausgabe 

Zuallererst gebührt
Pfarrer Prof. Dr. Samuel Leuenberger
sowie der
Schriftleitung von DIAKRISIS
aufrichtiger Dank für die Entscheidung,
das große Jubiläum
der bei Weitem wichtigsten anglikanischen Agende,
des Book of Common Prayer von 1662, mit einem eigenen Beitrag
in DIAKRISIS zu würdigen. 


Dies ist im deutschsprachigen Raum keine Selbstverständlichkeit,
sondern ein weiterer Beweis für die echte ökumenische Gesinnung der
Schriftleitung und der Herausgeber — ein Beleg dafür, wie ernst es der
Internationalen Konferenz Bekennender Gemeinschaften mit der Förderung der
Einheit bekennender Christen durch das Scharen um ihren HErrn und Erlöser ist.
Wie sicher vielen Lesern aufgefallen ist, legt der letzte Absatz des Beitrags von
Prof. Leuenberger eine neue Würdigung des bekenntnisökumenischen Potentials
des Anglikanismus nahe. Dort schreibt Prof. Leuenberger über das Book of
Common Prayer: „[D]iese Liturgie [verfügt] über ein geniales ökumenisches
Potential, das Brücken schlägt zu der katholischen sowie zu den reformatorischen
Kirchen.“ Was aber für die anglikanische Liturgie gilt, muss nach der
theologischen Regel lex orandi, lex credendi auch für die anglikanische Lehre
und Sakramentsverwaltung gelten — und damit für die anglikanische Kirche in
der Gesamtheit ihres geistlichen Handelns. Das wahrhaftig große ökumenische
Potential der anglikanischen Kirche als Brückenkirche wird denn auch immer
wieder von Theologen anglikanischer und anderer Kirchen hervorgehoben.
Gerne wird dies durch die Beschreibung der anglikanischen Identität als via
media zum Ausdruck gebracht. Via media meint hier mitnichten einen die
Wahrheit kompromittierenden Mittelweg, sondern vielmehr den schmalen Pfad,
der halbwahre theologische Einseitigkeiten (gleich, ob römischer, byzantinischer
—oder auch reformatorischer Provenienz) am Wegrand liegen lässt.
Angesichts des ökumenischen Potentials der anglikanischen Kirche ist
in bibel- und bekenntnistreuen Anglikanern ein natürlicher Partner für die
bekenntnisökumenische Bewegung zu sehen. Bemerkenswert ist hierbei der
Umstand, dass die deutliche Mehrheit der anglikanischen Kirchenprovinzen
(in Lateinamerika, Asien, Afrika und dem Nahen Osten) theologisch sehr
konservativ ist. Damit steht die Mehrheit der anglikanischen Kirchengemeinschaft
in deutlichem Gegensatz etwa zu den im Lutherischen Weltbund organisierten
Kirchen und den (wegen der ambivalenten Haltung der Mutterkirche von
England immer noch) „offiziellen“ anglikanischen Kirchenprovinzen des
nordamerikanischen Kontinents, mit denen der größere Teil der anglikanischen
Kirchenprovinzen nunmehr gar keine oder nur eine stark eingeschränkte Kanzel bzw.
Sakramenten-Gemeinschaft pflegt.

Gewiss ist der Schwerpunkt der Internationalen Konferenz bekennender
Gemeinschaften die sogenannte westliche Welt und daher sollten mögliche
anglikanische Partner der IKBG im bekenntnisökumenischen Gespräch
idealerweise eben nicht aus Asien oder Afrika stammen. Daher ist es bedeutsam,
dass sich vor wenigen Jahren auch im nordamerikanischen Anglikanismus eine
Scheidung um der Wahrheit willen vollzogen hat — ganz so wie dies etwas
später auch im nordamerikanischen Luthertum mit der Gründung der North
American Lutheran Church (NALC) als notwendige Absonderung von einer
zunehmend den Boden von Schrift und Bekenntnis verlassenden Evangelical
Lutheran Church in America geschehen ist (vgl. DIAKRISIS 4-2011, 3-2012).
Viele Gemeinden und ganze Diözesen haben sich vor mehr als drei Jahren von der
„offiziellen“ anglikanischen Kirche der USA, die sich inzwischen The Episcopal
Church (TEC) nennt, aufgrund deren schriftwidriger Haltungen insbesondere
in den Bereichen Fundamentaltheologie, Soteriologie, Kirchenverfassung und
(Sexual-) Ethik getrennt, sich mit kleineren altkonfessionellen anglikanischen
Kirchen wie der Reformed Episcopal Church verbunden und 2009 die Anglican
Church in North America (ACNA) gegründet.
 (Das Institut Diakrisis berichtete hierüber auf seiner Internetpräsenz am 24. Juli 2009.)

Diese steht bereits jetzt in Kirchengemeinschaft mit der Mehrheit der
anglikanischen Kirchenprovinzen — nicht jedoch mit der von
revisionistischen Theologen dominierten TEC.
Gegen eine Einbeziehung theologisch konservativer Anglikaner in die
bekenntnisökumenischen Anstrengungen der Internationalen Konferenz
bekennender Gemeinschaften mag auf den ersten Blick zweierlei sprechen.
Erstens heißt es gelegentlich, das Abendmahlsverständnis der anglikanischen
Kirche sei doch „calvinistisch“ und damit ein nahezu unüberwindliches Hindernis
für Gespräche mit lutherischen, römisch-katholischen oder orthodoxen Kirchen.
Dies ist jedoch so pauschal nicht der Fall: Zum einen verwirft zwar das
anglikanische Bekenntnis, die Thirty-Nine Articles of Religion (lateinisch 1562,
englisch 1571 unter der Regentschaft von Königin Elisabeth I. verabschiedet),
aufgrund ihrer Formel von der „geistlichen Nießung“ in Artikel XXVIII
zwar die (erst 1215 im IV. Laterankonzil dogmatisierte) römisch-katholische
Transsubstantiationslehre, lässt sich aber sowohl im Sinne einer „bloßen“
Spiritualpräsenz Jesu Christi im hl. Abendmahl wie auch im Sinne einer
Realpräsenz auslegen. Zum anderen gilt, dass die Regel lex orandi, lex credendi
für die anglikanische (ebenso wie für die orthodoxe) Dogmatik absolut konstitutiv
ist: In der anglikanischen Kirche wird zur kirchlichen Auslegung der Heiligen
Schrift häufig gar nicht auf die Bekenntnisschrift (besagte Thirty-Nine Articles
of Religion), sondern vielmehr auf liturgische Formulare des Book of Common
Prayer verwiesen. Somit ist die Frage nach der Natur des anglikanischen
Abendmahlsverständnisses nicht nur aufgrund des Bekenntnisses, sondern auch
aufgrund der Agende, also des Book of Common Prayer (BCP), zu entscheiden.

Hier nun kommt der vorletzte Satz aus Prof. Leuenbergers jüngstem
Beitrag in DIAKRISIS zum Tragen: „Das BCP kann hochkirchlich zelebriert
werden ohne Verrat der reformatorischen Substanz.“ Was bereits für das
BCP von 1662 gilt, hat noch viel mehr Gültigkeit für die vom so
genannten Anglo-Katholizismus und insbesondere den (seit der Einführung
der Frauenordination in mehreren anglikanischen Kirchenprovinzen erlahmten)
anglikanisch-orthodoxen Einigungsbemühungen beeinflussten und in viele
anglikanische Agenden aufgenommenen Alternativformulare. In diesen werden
Epiklesen (Anrufungen des Heiligen Geistes) vorgeschrieben, die eine in die
Realpräsenz umschlagende Spiritualpräsenz lehren — ganz nach dem Vorbild
der orthodoxen Kirchen des Ostens, in Anlehnung an Johannes von Damascus:
Hochkirchliche Anglikaner glauben daran, dass durch das Wirken des mittels
Epiklese herabgerufenen Heiligen Geistes die Elemente des hl. Abendmahls
wahrhaftig zu Leib und Blut Christi werden. Nicht von ungefähr hat Papst
Benedikt XVI. in seiner Apostolischen Konstitution Anglicanorum coetibus
von 2009 anglikanischen Gemeinschaften, die zur römisch-katholischen Kirche
konvertieren, den Gebrauch von Agenden anglikanischer Tradition in eigens
hierfür geschaffenen Personalprälaturen gestattet.

Ein zweiter, rein pragmatischer, Einwand gegen eine Einbeziehung
theologisch konservativer Anglikaner in die Arbeit der Internationalen Konferenz
bekennender Gemeinschaften (IKBG) könnte lauten, dass es in Mitteleuropa,
dem Schwerpunkt der Arbeit der IKBG, ja gar keine theologisch konservativen
Anglikaner gebe. Dies ist bei näherem Hinsehen jedoch ebenfalls ein Irrtum:
Es gibt hierzulande eine (wenn auch kleine) bibel- und bekenntnistreue,
deutschsprachige anglikanische Kirche — die Reformierte Episkopalkirche,
eine Missionsdiözese der ACNA.
Vermahnung im Morgen- und Abendlob


 Diese Kirche wird noch in diesem
(Jubiläums-) Jahr, so Gott will,
eine neue deutsche Übersetzung des
 Book of Common Prayer unter dem Titel
 „Allgemeines Gebetbuch“ drucken — selbstverständlich einschließlich anglo-katholischer Alternativagenden für den hochkirchlichen Gebrauch, welche auch in der Mehrheit der Missionsgemeinden
und Gründungsarbeiten dieser Kirche zum Einsatz kommen.
(Hier vorbestellen-Auslieferung geplant März 2013)



Das Adjektiv „reformiert“ im Namen der Reformierten Episkopalkirche ist der
Übersetzung des Namens der amerikanischen Reformed Episcopal Church (die in
der ACNA aufgegangen ist) geschuldet. Es drückt keine besondere Affinität zur Genfer
oder gar Zürcher Reformation aus, sondern ist im ursprünglichen Wortsinne zu
verstehen: Die Reformierte Episkopalkirche hat den Anspruch einer geistlichen,
durch biblische Lehre und apostolische Sukzession begründeten, Kontinuität mit
bischöflichen (sprich: anglikanischen) Kirchen früherer Jahrhunderte, welche die
(noch „offizielle“) Episkopalkirche (TEC) immer weniger besitzt. Leitbild der
Reformierten Episkopalkirche ist das liebevolle, aber standhafte Eintreten für den
Glauben, der ein für allemal den Heiligen überliefert worden ist (Jud 3).

Als Konsequenz unserer Hochschätzung der Heiligen Schrift und der echten, mutmaßlich auf Jesus
Christus höchstselbst zurückgehenden, apostolischen Tradition (in dem Umfang, in dem sie sich
ermitteln lässt — in der Regel der schriftgemäße Konsens der frühen Kirche), erklärt sich auch
unsere ablehnende Haltung gegenüber den diversen Anpassungen kirchlicher Verkündigung und
Praxis an den zumeist antichristlichen Zeitgeist, die in vielen evangelischen Landeskirchen (aber
durchaus nicht nur dort!) zu beobachten sind. Einerseits wenden wir uns gegen (zumindest unseres
Erachtens) offensichtlich schriftwidrige Neuerungen in Kirchenverfassung, Liturgie und Ethik —
wie die Ordination von Frauen zum Pfarr- und Bischofsamt, die Rechtfertigung von Kindstötungen
im Mutterleib seitens mancher Kirchenleiter, die kirchliche Segnung praktizierter Homosexualität
oder die Religionsvermischung durch kirchliche Approbation interreligiöser Liturgien. Vor allem
aber entsetzen uns die Versuche mancher kirchenleitender Theologen, die Menschwerdung des
Allmächtigen Gottes und Schöpfers der Welt in Jesus Christus, die Erlösungsbedürftigkeit aller
Menschen durch Christi Sühnetod oder die göttliche Inspiration der Heiligen Schrift rundheraus zu
leugnen oder subtil zu relativieren.

In den Worten von Prof. Leuenberger aus dem letzten Satz seines Beitrags sind das ökumenische
Potential des Book of Common Prayer und das darin tief verankerte volksmissionarische Anliegen
„die Stärke dieser einzigartigen Liturgie“. In den Missionsgemeinden der Reformierten
Episkopalkirche, einer bischöflich verfassten bekennenden Kirche, wird diese Liturgie jede Woche
an verschiedenen Orten in deutscher Sprache zelebriert. Jeder gläubige Christ, dem die Einheit
bekennender Christen mit Jesus Christus im Mittelpunkt wichtig ist und der an die Gegenwart des
HErrn im hl. Abendmahl glaubt, ist herzlich eingeladen, mitzufeiern und den ein für allemal
sühnenden Tod des HErrn zu verkündigen, bis Er wiederkommt (Hebr 9,26ff, 1Kor 11,26).

Die Reformierte Episkopalkirche hat ihren Bischofssitz in Schwarzenborn (Knüll)
und ist Gastmitglied der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Hessen-Rheinhessen;
Missionsgemeinden bzw. Gründungsarbeiten existieren unter anderem in Bonn, Berlin,
Euskirchen, Hamburg und Heidelberg, ein Erzdiakonat besteht in Kroatien und Serbien.
Die Reformierte Episkopalkirche wird geleitet von Bischof Royal U. Grote (Houston,
Texas), zugleich Mitglied der zwölfköpfigen Kirchenleitung der Anglican Church in
North America, und Bischof Gerhard Meyer (Schwarzenborn/Knüll, Hessen).

Anschrift
Reformierte Episkopalkirche,
Richbergstraße 11, 34639 Schwarzenborn;

Telefon: (05686) 730 und 9309235; Telefax: (05686) 9309235;
E-Mail: bischof.meyer@rekd.de, sekretaer@rekd.de;
Internet: http://www.rekd.de

Dr. habil. Frederik Herzberg
Sekretär des Bistumsrats
Reformierte Episkopalkirche in Deutschland

Sonntag, 30. September 2012

Missions Dekanat - Kroatien / Serbien



ADVENTSEGEN  – BESUCHE ZUM SEGNEN IN DEN HÄUSERN




Die Zeit im Advent, wenn wir die Wohnungen und Familien der Gläubigen segnen, liegt jetzt hinter uns. Seit vielen Jahren hat sich unsere Kirche in Kroatien an diese Tradition des Adventsegens gehalten. Es ist eine Zeit im Jahr, wenn ein Priester / Pfarrer alle Gemeindemitglieder in ihren Häusern besucht. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, dass der Priester mit allen Gemeindegliedern zusammen trifft. (Während des Jahres besucht ja der Priester die Kranken und Alten und Bedürftigen sowieso, aber dies ist im Advent eine weitere Gelegenheit, alle Gläubigen in ihrer Wohnung / Haus zu besuchen). Und auf diese Weise kann er sie besser kennen lernen, auch mehr von den persönlichen Problemen erfahren, für das zurückliegende Jahr Gott Dank bringen, und um Segen für das kommende Jahr zu bitten. Der Leitgedanke für dieses Jahr lautete: „Mit Gott beständig in Gemeinschaft leben“, jedoch Gott nicht als jemanden zu betrachten, den wir nur anrufen, wenn wir in Not gekommen sind, ihn jedoch als beständigen Unterstützer anzusehen, als jemanden, auf den wir uns wirklich in dem vor uns liegenden Neuen Jahr verlassen können.

Dieses Segnen der Häuser und Familien ist auch eine Gelegenheit, diejenigen zu treffen, die sonst nicht regelmäßig zur Kirche kommen (Namenschristen), um sie zu ermutigen öfters in der Kirche zu erscheinen und eine engere Beziehung zu Christus zu finden.

Bericht von:  Bishop Elect – Jasmin Milic; Croatia

Freitag, 21. September 2012


                             L e s e r b r i e f   z u
Papyrus aus dem 4. Jahrhundert  - "Jesus sagte zu ihnen: Meine Ehefrau"
Spiegel Online:  19. September 2012
                              und
 „ War Jesus verheiratet?“  HNA (Hess. Niedersächsische Allgemeine)
 20. Sept. 2012 – Rubrik:  M e n s c h e n    -  Jessica Bassing & Christina Holsten

„Das Evangelium von Jesus‘ Frau“ oder
„Das Evangelium vom Gottessohn, der von Sünde und ewigem Tod rettet?

Schauen wir uns die Beachtung einmal an, die dieses winzige Papyrusfragment aus dem „vierten Jahrhundert (?)“ international erhalten hat.
Die hier auf winzigem Papyrus ersichtlichen wenigen Worte und unterbrochenen Sätze sollen doch Zweifel am gesamten Neuen Testament und den Lehren des orthodoxen Christentums aufwerfen. Es ist ein kleines Fragment, dem im Vergleich zu den vier neutestamentlichen Evangelien (die alle innerhalb von Jahrzehnten nach dem irdischen Wirkens Jesu geschrieben wurden), plötzlich viel zu viel Wert beigemessen wird.


"Das Evangelium von Jesus' Frau?" Das ist eine profitkräftige Erfindung. Dies gibt es überhaupt nicht! Denn es gibt nur ein Evangelium, das alle Propheten im Alten Testament bereits verkündigt hatten, “dass alle, die an den Messias glauben, Vergebung ihrer Sünden erhalten werden.“ Dieser verheißene Retter, Jesus, wird dann aber in allen vier Evangelien (durch Wunder, Lehren, Predigten, Tod und Auferstehung) als Sohn Gottes zum Annehmen allen Menschen angeboten. Das ist das eine echte Evangelium.

Das Evangelium von Jesus‘ Frau aber ist reine Effekthascherei getarnt als wissenschaftliche  Gelehrsamkeit von der heterodoxen Professorin Karen King von der Harvard Divinity School, USA. Sie zieht damit und in ihren anderen Veröffentlichungen (The Gospel of Mary of Magdala: Jesus and the First Woman Apostle) die Lehren der gnostischen Irrlehrer aus späterer Zeit vor und will damit die anerkannten orthodoxen Lehren der Kirche Christi zerstören und so ihren geistlichen Tod beschleunigen helfen.

Gerhard Meyer, M.Div; D.D.
Bischof Reformierte Episkopalkirche (www.rekd.org)


Zur Diskussion: "War Jesus verheiratet?"
Dr. Frederik Herzberg, Sekretär der REK


Liebe Freunde der Reformierten Episkopalkirche,
gestern fiel mein Blick per Zufall auf die Ausgabe der "Welt aktuell" und dort auf einen Kurzbericht über den jüngsten Papyrus-Fund von Karen King,  welcher angeblich eine "Ehe Jesu mit Maria von Magdala" belegen soll.

Zwei Dinge sind dabei erstaunlich:

Erstens behauptete der Verfasser entgegen der (gerade von historisch-kritischer Seite völlig unbestrittenen) kirchengeschichtlichen Tatsache des asketischen Grundtenors der Alten Kirche, es gebe "seit frühester Zeit" eine Debatte im Christentum darüber, ob Jesus mit Maria Magdalena verheiratet war. Dies bedeutet wohl, dass manche Journalisten Dan Brown für einen Sachbuchautor halten und die öffentliche Meinung in diese Richtung beeinflussen.

Zweitens ist der aufgefundene Papyrus ja, sofern er überhaupt echt ist (vgl. die Gutachten des Harvard Theological Review), aus dem vierten Jahrhundert - und damit nicht nur aus der Frühphase des christologischen Streits, sondern auch rund zwei Jahrhunderte jünger als die ältesten neutestamentlichen Textzeugen und die Literatur der Proto-Orthodoxie (Irenaeus, Hippolyt, Justin, Tertullian). Auch gibt es bekanntlich in dieser Epoche eine Korrelation zwischen der Verwendung der koptischen Sprache und dem Einfluss von gnostischer Mythologie.

Umso erfreulicher, dass es Theologen gibt, welche sich nicht scheuen, die Tatsachen zu benennen (siehe unten) und Pseudo-Wissenschaft als solche zu brandmarken, auch wenn sie aus Harvard kommt.

Viel Freude bei der Lektüre!
Dr. Frederik Herzberg, Sekretär der REK i.D.


Mehr / more:
The Gospel of Jesus' Wife? When Sensationalism Masquerades as Scholarship
By Albert Mohler - September 20, 2012

http://www.albertmohler.com/2012/09/20/the-gospel-of-jesuss-wife-when-sensationalism-masquerades-as-scholarship/



Samstag, 7. Juli 2012

Anglikanische Mission / ACNA & REK Mission in Nepal


Report from Canon Rev. W. Jerdan and Rev. J. McLynn – Mission of ACNA / REC in Nepal:

It was exciting to see Bishop John Chew  confirm 96 adults and older teens and license 31 "lay pastors" (we'd probably call them lay readers or catechists) in one service this week. The bishop asked Jerry to address the confirmees and me to speak to the newly licensed people. Heading west to the Annapurna area this week, but since it is the rainy season, we have yet to see mountains through the clouds



Missions-Kurzbericht von Kanon Pfr. W. Jerdan und Pfr. Jerry Mclynn – REK in Nepal:
Es war spannend zu sehen, wie Bischof John Chew   96 Erwachsenen und ältere Jugendliche konfirmierte und  31 Laien-Pastoren zum Dienst lizensierte.  (Wir als REK würden dies wahrscheinlich Lektor / Pfarrgehilfe oder Katechet nennen) Sie wurden in ihren Dienst während eines Gottesdienstes eingeführt. Der Bischof fragte Pfr. Jerry McLynn,  zu den Konfirmanden zu sprechen, während ich die neu zugelassenen Lektoren ansprechen sollte. Wir fahren  in dieser Woche Richtung Westen zum Annapurna Gebie. Da es aber Regenzeit ist, müssen wir die Berge noch durch die Wolken sehen.